- Corona-Mahnwache

Um was es geht

Für mehr Menschlichkeit in der Corona-Krise

Auf Mahnwachen haben wir für Menschen, die in der Schweiz in der aktuellen Krise durch das Coronavirus ihr Leben verloren haben, Kerzen angezündet. Wir wollen damit den Opfern gedenken. Zudem setzen wir uns damit dafür ein, dass die Gesundheit der Bevölkerung stärker geschützt wird.

Wir trauern um die Menschen, die durch das Coronavirus ihr Leben verloren haben, und haben Mitgefühl für ihre Angehörigen. Tausende von Menschen haben bisher durch das Coronavirus in der Schweiz ihr Leben verloren, und es werden täglich mehr. Häufig werden die Todesfälle nur als eine blosse statistische Zahl wahrgenommen. Doch es sind Menschen: Grossväter, Grossmütter, Eltern, Töchter, Söhne, Brüder, Schwestern, Onkel und Tanten. Die allermeisten von ihnen hatten noch schöne, unvergessliche Momente vor sich, im Freundeskreis und in der Familie. Dies wird für sie nicht mehr möglich sein. Viele weitere Menschen leiden zusammen unter langfristigen Folgen einer COVID-19-Erkrankung.

Vor diesem Hintergrund ist es begrüssenswert, dass der Bundespräsident dazu aufgerufen hat, der Menschen zu gedenken, die bisher durch das Virus ihr Leben verloren haben. Wir danken dem Bundesrat für das Zeichen der Anteilnahme. Wir danken ebenfalls für den Aufruf, aus Solidarität und Freundschaften Kraft zu schöpfen. Vor allem finden wir es wichtig, dass der Bundespräsident klar das Ziel benannt hat, dass wir alle gemeinsam, Schritt für Schritt, diese Pandemie besiegen wollen.

Trotzdem begeht der Bundesrat nach wie vor einen grossen Fehler, indem er sagt, es gelte zwischen dem Schutz von Menschnleben und gesellschaftlichen Freiheiten abzuwägen. Diese Haltung ist der Schweiz nicht würdig. Sie steht in Widerspruch zu den Grundwerten der Schweiz, der Achtung der Menschenrechte und ihrer humanitäre Tradition, und damit zu dem, was die Schweiz im Innersten zusammenhält. Es gibt zudem ganz klar einen Weg, wie sich der Schutz von Menschnleben und gesellschaftlichen Freiheiten gleichzeitig erreichen lassen: Indem wir die Fallzahlen möglichst rasch auf Null senken, wie wir das letztes Jahr im Frühsommer in vielen Kantonen bereits geschafft hatten. So retten wir möglichst viele Menschenleben, und wir erlangen möglichst rasch unsere weiteren persönlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Freiheiten zurück. Dazu braucht es allerdings eine klare Benennung eines entsprechenden Ziels, sowie eine Kampagne, um dieses Ziel zu erreichen.

Mit einem offenen Brief fordern wir von der Politik eine deutliche und rasche Kurskorrektur, und die Vorgabe des klaren Ziels, die Fallzahlen möglichst rasch zu senken.

Doch wir warten nicht darauf, bis die Politik sich ändert. Machen wir eine Kampagen aus der Bevölkerung heraus, um möglichst zur Senkung der Fallzahlen beizutragen!

Kampagne unterstützen

Kampagne

Die Impfungen und die wärmere Jahreszeit bieten eine so gute Chance wie noch nie, dass Virus immer mehr zurückzudrängen. Nutzen wir deshalb diese Chance!

So machst du bei der Kampagne mit: Schreibe den Hashtag #CHbeatsCOVID auf ein Papier, erstelle ein Video oder ein Selfie damit, poste es auf Social Media, und schreibe dazu, was du machst, um andere Menschen und dich weiterhin vor dem Virus zu schützen - bis wir das Virus besiegt haben! Nominiere zudem drei Personen, bei dieser #CovidChallenge ebenfalls mitzumachen. Danke!






CHbeatsCOVID


CHbeatsCOVID

Offener Brief an die National- und Ständeräte/innen

Der Bundesrat hat bisher nicht angemessen auf die aktuelle Krise reagiert, trotz vieler Appelle, darunter auch unser früherer offener Brief an den Bundesrat. Unterstützen Sie deshalb nun den folgenden offenen Brief an die National- und Ständeräte/innen, damit sie ihre Oberaufsicht nach Art. 26 des Parlamentsgesetzes wahrnehmen. Ziel ist, dass sie dafür sorgen, dass der Bundesrat die Fallzahlen möglichst rasch senkt und somit möglichst vielen Menschen das Leben rettet:


Jetzt Menschenleben retten und die humanitäre Tradition der Schweiz wahren

Sehr geehrte Damen Nationalrätinnen
Sehr geehrte Damen Ständerätinnen
Sehr geehrte Herren Nationalräte
Sehr geehrte Herren Ständeräte

Im November und Dezember 2020 sowie im Februar 2021 haben einige der Mitunterzeichnenden dieses Briefes auf dem Bundesplatz als Corona-Mahnwache für alle Menschen, die in der aktuellen Krise in der Schweiz durch das Coronavirus ihr Leben verloren haben, je eine Kerze aufgestellt. Sie haben von der Aktion Kenntnis genommen und eine Schweigeminute abgehalten. Wir danken Ihnen dafür. Doch es braucht nun mehr als das.

Der Bundesrat hat zugelassen, dass in der zweiten Welle viele Tausend Menschen ihr Leben verloren haben. Als gewählte Volksvertreter/innen kommt Ihnen nach Art. 26 des Parlamentsgesetzes die Oberaufsicht zu. Es liegt deshalb jetzt an Ihnen, die raschestmögliche Bewältigung dieser Krise sicherzustellen.

Wir bitten Sie deshalb, folgenden Aufruf an den Bundesrat zu unterstützen:

Wir fordern den Bundesrat auf, der Gesundheit der Menschen in der Schweiz wieder wie zu Beginn der Krise oberste Priorität einzuräumen und dafür zu sorgen, dass möglichst alle Menschen vor dem Virus geschützt werden und diese Krise möglichst rasch überwunden ist.

Zur Begründung:

Wir brauchen sofort eine Kampagne, um die Fallzahlen massiv zu senken. Ein Abwägen zwischen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Interessen ist dabei fehl am Platz, denn der Schutz der Menschen vor dem Virus geht vor. Zudem schadet der aktuelle Weg auch der Wirtschaft. Das neu mutierte Virus und die Gefahr weiterer Mutationen erhöhen den Handlungsbedarf zusätzlich. Wir brauchen jetzt entschiedenes Handeln. Wir haben das Wissen und die Möglichkeiten, um das Virus an der Ausbreitung zu hindern. Zeigen wir, was wir erreichen können, wenn wir alle zusammenhalten. Kämpfen wir gemeinsam gegen das Virus. Es braucht eine weitere Einschränkung der Kontakte. Dabei sind verbindliche Vorgaben elementar, denn es ist ungerecht und ineffizient, wenn sich einige stark einschränken, andere hingegen kaum. Zusammen mit Schutzmassnahmen, Massen-Tests, Contact-Tracing und den freiwilligen Impfungen können Ansteckungsketten immer mehr unterbrochen werden. Es braucht ausserdem rasch finanzielle Unterstützung für die von Einschränkungen betroffenen Unternehmen. So können wir das Ziel erreichen: Möglichst alle Menschen vor dem Virus zu schützen, bis wir das Virus besiegt haben, in der Schweiz, in Europa, und möglichst auch weltweit.

Wir bitten Sie, per E-Mail an info[at-symbol]coronamahnwache.ch mitzuteilen, ob Sie den Aufruf unterstützen.

Für all die Verstorbenen kommt jede Hilfe zu spät. Doch wie viele Menschen von nun an bis zum Ende der Krise überleben, entscheiden Sie mit. Wir danken Ihnen, wenn Sie sich für den Schutz der Menschenleben entscheiden.

Hochachtungsvoll,

Mitwirkende von Corona-Mahnwachen und weitere Unterstützende dieses Briefes

Unterstützen Sie den offenen Brief!

Informationen per
Newsletter erhalten?



Die folgenden Personen unterstützen den offenen Brief an die National- und Ständeräte/innen:

Roman Bolliger
Simon Gehren
Susanne Eberhart
Thomas Seghezzi
Maya Jörg
Bernice Staub
Miriam Schaffner
Causevic Jasmina
Simon Schweizer
Eveline Siegenthaler
Gabriela Frei-Brechtbühl
Martin Steiger
José Flixi
Ralph Wunderlin
Emel Aykanat
Georg Raffael
Markus Siegenthaler
Mirjam Roser
Christine Wichert
Sarah Fleming
Caterina Vanleeuwen
Christine Chappuis
Sandra Heiniger
Alexander Moser
Daniel Meller
Jacqueline Fafa
Mimi Himmel
Kevin Flecklin
Gaby Rudolf
Ruth Widmer
Albrecht Bühler
Pius Perren
Andreas Berger
Colette Hold
Patrick Grimm
Regula Finsler
Corinne Zwyssig
Thomas Gassmann
Stephan Rickauer
Simone Brack
Caroline Pedrazzini
Melanie Hüsler
Jeannette Hüsler
Fabienne Steinmann
Valerie Capaccio
Nick Zürcher
Barbara Spring
Ingrid Balles
Petra Töpfer
Andreas Simon
Nora Hallauer
Carla Sonanini
Melinda Nadj Abonji
Caspar Humm
Barbara Jäckli
Fabio Bergamin
Dana Künzle
Daniel Luescher
R. Meister
Ariane Chaudet
Alexandra Papadopoulos
Jonas Hostettler
Sonja Burgauer
Nico Zeltner
Claudia Leuenberger
Michael Ricklin
Maria Wacker
Steve Claude
Elvira Greco
Claudia Vetter
Johannes Hemm
Franzisca Rupp
Lukas Derendinger
Rolf Vetter
Lisa Friedli
Barbara Jäckli
Stefanie Dubuis
Elizabeth Ruiz
Nadine Steiger
Carolin Wendling
Sead Causevic
mathias kuehne
Sascha Freitag
Denise Niederberger
Dalit Rechavi-Robinson
Oliver Tschirky
Rolf-P. Haab
Sandra Zemp
Bettina Borisch
Manfred Pürro
Mark Wagner
Andreas Stricker
Lukas Bieri
Irene Bieri
Sandra Heiniger
Dominik Jaggi
Renate Zimmermann
Charlotte Mauron
Philippe Amstein
Jean-Francois Vallélian
Jean-Marc Christe
Youri Messen-Jaschin
yvette Barbier
Brigitte Wälti
Sylvia Stam
Lisa Raillard
Karsten Rohweder
Petra Gandia
Therese Schenk
Carlos Canamero
Jean-Bernard Mani
Annerösli Schöpf-Moser
Margot Paluzzi Fuchs
Simon Frei
Michael Resin
Irene Gygax
Urs Ackermann
Karen Krättli
Johannes Hemm
Chantal Britt
Edith Nafzger
Che Wagner
Paul Simmen
Lorenz Küng
David Ineichen
Petra Wandeler
Fabienne Müller
Ursula Würsch
Esther Juzi
Bernadette Wüthrich
Irene Fleischmann
Jörg Honegger-Giglio
Brigitt Kind
Ann Gerber
Tanja Hanhart
Laura Jennings
Richard Zmasek
Monica Zmasek
Marco Gerber
Nici Aesch
Simone Aeschbach
Katherine Schlag
Bra Götz



Unterstützung

Unterstützen Sie die Anliegen der Corona-Mahnwache, indem Sie Ihre Freunden/innen, Verwandten und Bekannten auf die Kampagne #CHbeatsCOVID aufmerksam machen und sie ebenfalls zum Unterstützen ermuntern, und indem Sie den Hashtag #CHbeatsCOVID über soziale Medien teilen. Wenden Sie das Social Distancing an, tragen Sie eine Maske und halten Sie sich an die Regeln des Bundes zum Schutz vor dem Coronavirus.

Whatsapp


Weiter können Sie uns auf Twitter und Instagram folen sowie der Facebook-Gruppe beitreten.



Kontakt

Gerne können Sie uns über folgende E-mail-Adresse erreichen: info [ät] coronamahnwache.ch